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Rücken“ - Lumbalgie

Rückenschmerzen sind mit die häufigste Ursache, die Patienten in die Praxis des Akupunkteurs führt – und das aus gutem Grund.

Zumeist sitzt hierbei der Schmerz im Bereich der Lendenwirbelsäule, kurz, im Kreuz.

Im Unterschied zur „westlichen“ evidenzbasierten Medizin, nimmt die traditionelle chinesische Sichtweise jedoch nicht allein die Wirbelsäule als Quell des Schmerzes an, sondern unterscheidet, je nach Art und Qualität des Schmerzes, verschiedene systemische Ursachen der Lumbalgie:


Blockade der Leitbahnen durch Kälte und Feuchtigkeit:

Die betroffene Region der Lendenwirbelsäule wird als unterkühlt, schmerzhaft  und schwer empfunden. Die Schmerzen strahlen auch in Gesäß und Beine. Die Beweglichkeit ist eingeschränkt.

Kaltes, regnerisches Wetter verschlimmert die Beschwerden, während Wärme als wohltuend empfunden wird.

Auf der Zunge findet sich ein dünner, weißlicher Belag.

Stagnation von Qi und Blut:

Scharfe und stechende Schmerzen der Lenden und Hüfte mit ausgesprochener Gelenksteife, die Beugung- Streck- und Rotationsfähigkeit der Extremitäten ist bedeutend erschwert oder ganz verunmöglicht.

Der Zungenbefund zeigt einen tiefroten bis violetten Zungenkörper. Oft sind auch kleine Blutungen auf der Zunge zu erkennen.

Schwäche der Energie der Niere:

Hier haben wir es mit einem chronischen Verlauf zu tun. Die Schmerzen sind eher dumpf und oft nicht genau lokalisierbar. Sie entwickeln sich langsam und führen zur Schwäche der betroffenen Extremität bis zur Gangunsicherheit.

Die chinesische Medizin unterscheidet hier zudem zwei Untertypen.

Auf eine Schwäche des Nieren-Yang weisen Blässe, Schwindel, Ohrgeräusche, Frieren und häufiger Harndrang bei nur schwach gefärbtem Urin hin.

Die Zunge ist in diesem Fall auch nur schwach rosa gefärbt.

Auf eine Schwäche des Nieren-Yin deuten gerötete Wangen, Gereiztheit und Schlaflosigkeit, Trockenheit von Mund und Kehle und Hitzeempfindungen an Handtellern und Fußsohlen. Der Urin ist tiefgelb.Oft besteht Verstopfung mit hartem, trockenem Stuhl.

Der Zungenkörper ist stark gerötet.

Behandlung:

Bandscheibenprobleme und Schmerzen der Lendenwirbelsäule lassen sich mit chinesischer Medizin und Homöopathie gleichermassen gut behandeln.

Meinen Erfahrungen nach eignet sich zur Schmerzbekämpfung bei akuter Lumbalgie insbesondere die Akupunktur. Auch homöopathische Arzneien haben im Erststadium der Erkrankung oft auffallend rasch Besserung bewirkt.

In der Rekonvaleszenz, nach dem Abklingen der starken Schmerzen, lässt sich mit Tuina-Massage durch die Lockerung des Gewebes und die Mobilisation der betroffenen Wirbel die Ausheilung beschleunigen und Rückfällen vorbeugen.

Zu diesem Zeitpunkt ist auch die beste Gelegenheit, die oft vorhandene Tendenz zur Schwäche des Gelenk- und Bandapparates der Betroffenen durch konstitutionell wirkende Homöopathika positiv zu beeinflussen.