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Die Schleimhaut der Nasennebenhöhlen entzündet sich nicht selten im Verlauf einer banalen Erkältung, da sie der Nasenschleimhaut gleicht und durch die Verbindung zum Nasenrachenraum Erreger leicht den Weg in die Nebenhöhlen finden.

Leider finden sie nicht so leicht wieder hinaus.

Im Gegensatz zu Nase und Rachen ist der Abfluß der Entzündungsprodukte nämlich erschwert, da die Öffnungen der Nebenhöhlen im Verlauf der Erkrankung durch Schwellungen der Schleimhäute und den Schleim selbst verlegt werden können.

Wenn nun, auch nach dem Abklingen der anfänglichen Infektion, die Sekrete nicht entleert werden können, unterhält sich die Entzündung weiter und nimmt einen chronischen Charakter an.

Die chinesische Medizin beschreibt die Infektion der Atemwege als Schädigung der Energie (Qi) der Lunge durch eine äussere Ursache. Diese allein kann bereits zu einer Nebenhöhlenentzündung führen.

Zusätzlich kann, sogar unabhängig von einem äußeren Anlaß, eine Schwäche der Energien von Lunge oder Milz eine Mangelversorgung der Nase und ihrer Nebenhöhlen bedingen und die Beschwerden auslösen.

Der Verlauf wird nach zwei Hauptformen der Nebenhöhlenentzündung unterschieden.   

Die erste Form ist die einer „Überhitzung“ (im Sinne einer Überreaktion) des Organismus. Im Vordergrund stehen hier der Verlust des Geruchssinnes und Absonderung von trübem, dickem, oft eitrigem Schleim.

Die Überhitzung kann sich nun in verschiedenen Organsystemen und deren Leitbahnen manifestieren.

Sollte die Lunge betroffen sein, treten zu den oben genannten Symptomen der Nase Fieber, Kopfschmerzen und Husten. Der Puls ist oft beschleunigt.

Kopfschmerzen, ein rauher Hals mit bitterem Geschmack im Mund, der zusätzlich mit einer ausgesprochen schlechten Stimmung und leichter Erregbarkeit einhergeht, weist auf eine Beteiligung der Gallenblase hin. In diesem Fall ist neben der Pulsbeschleunigung auch die Zunge stark gerötet und von einem gelben Belag überzogen.

Ein gelber Belag der Zunge bei rotem Zungenkörper, der aber schmierig aussieht, weist auf ein Vorwiegen von Hitze in der Milz hin. In diesem Fall fühlt der Patient in der Regel eine Schwere in Kopf und Gliedern, oft in Verbindung mit Druckgefühlen im Oberbauch und verringertem Appetit.

Die zweite Form der Nebenhöhlenentzündung ist durch „Schwäche“ charakterisiert.

Die Sekrete der Nase sind hier dick und weisslich (oft rahmartig), der Geruchssinn ist beeinträchtigt und bisweilen besteht Schwindel.

Auch hier unterscheidet man nach betroffenem Organ und Leitbahn. Treten ein innerliches und äußerliches Kältegefühl, Schwäche und Kurzatmigkeit hinzu, und findet sich überdies eine mit dünnem weissem Belag überzogene rosa Zunge, deutet dies auf eine Erkrankung der Lunge hin.

Ein gleicher Befund der Zungendiagnose bei Inappetenz, ziehenden Schmerzen im Bauchraum, Durchfällen und hellem, vermehrtem Urin lässt auf eine Beteiligung der Milz schliessen.

In der Behandlung der akuten Nebenhöhlenentzündung kann durch Akupunktur eine rasche Besserung der Beschwerden erreicht werden. Insbesondere Schmerzen und die „verstopfte“ Nase sind der Therapie mit der Nadel gut zugänglich.

Alternativ oder zusätzlich können auch „Chu Zhen“ und Moxibustion mit Erfolg angewendet werden.

Auch in akuten Schüben einer bereits chronischen Nebenhöhlenentzündung bewähren sich diese Verfahren. Sie können sowohl die Schmerzen lindern als auch den Verlauf abkürzen.

Die Homöopathie hat sich besonders bei langwierigen, über Jahre bestehenden, Erkrankungen als Heilverfahren der Wahl gezeigt. Unter der passenden Medikation konnte selbst bei hartnäckigen, stets wiederkehrenden, Beschwerden eine weitgehende Besserung erreicht werden.