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Migränekopfschmerzen, auch angioneurotische Kopfschmerzen genannt, unterscheiden sich vom reinen Spannungskopfschmerz durch ihre Lokalisation auf einer Seite des Kopfes, ihre Intensität und das Auftreten begleitender Erscheinungen wie zum Beispiel Schwindel und Übelkeit oder einer gesteigerten Empfindlichkeit gegenüber Licht und Geräuschen.

Sie lassen sich gemäß der traditionellen chinesischen Sichtweise auf fünf Hauptursachen zurückführen.

1: Schädigungen durch Wind in den Leitbahnen:

Neben starken und häufigen Kopfschmerzen bestehen hier auch Rücken und Nackenverspannungen, sowie oft eine deutliche Verschlimmerung durch Kälte und Luftzug.

Bei der Zungendiagnose erkennt man einen dünnen, weisslichen Zungenbelag.

Diese Form der Migräne steht den Spannungskopfschmerzen nahe.

2: Übererregung des Leber-Yang:

Der Schmerz ist in diesen Fällen von Schwindel und Sehstörungen begleitet. Auslösend sind häufig Stress, Kummer oder auch Schlafmangel. Der Patient klagt über Ruhelosigkeit und Reizbarkeit, ausserdem besteht oft ein bitterer Geschmack im Mund.

Zungendiagnostisch fällt eine gerötete Zunge mit gelblichem Belag auf.

3: Schwäche von Qi und Blut:

Hier sind die Schmerzen bereits zum dauerhaften Begleiter geworden und treten nicht nur anfallsweise auf. Neben Schwindelgefühlen plagt den Erkrankten eine tiefe Erschöpfung. Meist lässt sich in der Krankengeschichte zudem eine Überlastung des Patienten nachweisen.

Das Gesicht des Kranken ist oft auffällig blass, der Zungenkörper nur schwach rosa.

4: Blockade der Meridiane durch Schleimbildung:

Der Kopfschmerz nimmt hier einen dumpfen Charakter an. Der Kopf wird insgesamt als schwer und eingenommen wahrgenommen. Auch auf der Brust und im Oberbauch fühlt der Patient ein Druckgefühl, wobei letzteres oft zum Erbrechen, meist schleimiger Massen, führt.

Der Zungenbelag ist weiss, dick und schmierig.

5: Stagnation von Qi, Stauung von Blut:

Dieses Stadium steht meist am Ende einer langen Krankengeschichte oder entwickelt sich infolge eines Schädelhirntraumas. Es ist durch scharfe, durchschiessende Schmerzen charakterisiert.

Die Zunge ist hier tiefrot bis violett gefärbt und oft auch mit kleinen, stecknadelkopfgrossen, Blutungen gesprenkelt.

 

Behandlung:

Je nach Typus, der uns allerdings in der Praxis nicht unbedingt so klar entgegentritt wie es die obige Einteilung nahelegt, kommen in der Therapie der Migräne sowohl Akupunktur als auch Tuina-Massage und Homöopathie zur Anwendung.

Kopfschmerzen, die zwar halbseitig auftreten, aber den Spannungskopfschmerzen noch nahestehen, lassen sich in der Regel sehr erfolgreich mit Akupunktur und Tuina-Massage behandeln. Hier kann bereits nach wenigen Sitzungen eine deutliche Besserung wahrgenommen werden.

In der Behandlung der weiteren Formen der Migräne hat sich mir die Kombination von Akupunktur, bzw. Akupressur und homöopathischer Arznei sehr bewährt. Zwar sind gerade bei Formen wie der Schwäche von Qi und Blut schnelle Erfolge selten, die Häufigkeit und Dauer der Schmerzattacken lassen sich aber auch bei bereits lang anhaltenden Beschwerden sehr positiv beeinflussen.